Vorstellung der Initiative Enkelwiesen Gleichen

Die Initiative wurde im Sommer 2018 von einer kleinen Gruppe um Dr. Gerhard Rothaupt in Diemarden gegründet, unter ihnen auch Fachleute für Umwelt- und Naturschutz. Mittlerweile ist sie auf mehr als 40 Menschen angewachsen, die das Projekt aktiv oder passiv unterstützen. Auch Menschen aus anderen Dörfern sind dazugekommen. Seitdem treffen wir uns monatlich.

Die Nachricht, dass über 70% der Biomasse an Insekten bereits verschwunden ist und auch der Bestand an Singvögeln drastisch zurück gegangen ist, hat uns aufgeschreckt und tief besorgt. Wenn die Tendenz so weitergeht, werden wir in 10-20Jahren unsere Obstbäume und Gemüsepflanzen künstlich bestäuben müssen, wie jetzt schon in Japan, weil es dann keine Bienen, Wildbienen, Hummeln, Schwebfliegen mehr gibt? Werden unsere Enkel sich dann noch über Schmetterlinge auf Blüten freuen können oder Vögel singen hören? Dafür wollen wir etwas unternehmen. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, die Artenvielfalt auf den Wiesen, Grünflächen und in den Gärten unserer Dörfer für uns und unsere Enkel zu erhalten bzw. wiederherzustellen, soweit es möglich ist.

Wir wünschen uns, dass es in unseren Gärten und auf den Grünflächen im Dorf wieder blüht und summt. Dazu haben wir ein Konzept für öffentliche Grünflächen entwickelt und einen Flyer herausgegeben mit praktischen Tipps für Kleingärten z.B.:

„bunte Wildblumenwiesen statt monotoner Rasenflächen, einheimische standortgerechte Blütenpflanzen, wenig mähen am besten 1-2 mal im Jahr, oder aber maximal alle 3-6 Wochen und den Rasenmäher auf 8 cm einstellen, nicht zur Hauptflugzeit mähen, besser abends oder morgens, wilde Ecken und Winkel, keine chemischen Substanzen verwenden“

Wildblumen sind oft klein und unscheinbar, aber enorm wichtig für das Überleben der Insekten. 1)

Wir freuen uns über Menschen, die sich an dem Projekt Enkelwiesen beteiligen wollen.

Kontakt: Mascha von Oppen, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1) angelehnt an den Flyer „Jede Blüte hilft“ von BÖLN, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

 

Neuverlegung der Gosse

Voraussichtlich wird morgen, 07.03.2019, mit der Neuverlegung der Gosse in der Straße "Bäckberg" begonnen. Es wäre schön, wenn Sie noch einige Bewohner informieren könnten.
Die Kurzfristigkeit bitte ich zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Kuhlmann

 
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